
Agentur
Alberts - Versicherungsmakler oHG
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Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Sie ist grundsätzlich von folgenden Faktoren abhängig.
| Vom dem Versicherungsunternehmen |
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| Von den gebildeten Alterungsrückstellungen |
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| Vom Gesundheitszustand |
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Bei privaten Krankenversicherungen die vor dem 1.1.2009 abgeschlossen wurden, gehen bei einem Versicherungswechsel in eine andere Gesellschaft alle gebildeten Altersrückstellungen verloren. Bei einem Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft werden diese jedoch vollständig berücksichtigt und wirken sich beitragsmildernd auf die Versicherungsprämie aus.
Beim Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft sind Einsparungen durchaus möglich. Es gibt Unternehmen deren geschlossene Alttarife extrem stark angestiegen sind, die Beitragsdifferenz zu einem neuen Tarifwerk kann daher sehr hoch sein. Bei einem Wechsel in de jüngeren Tarife werden ihre gebildeten Alterungsrückstellungen komplett angerechnet.
Je länger Sie in einem Unternehmen versichert waren desto mehr empfiehlt sich ein Tarifwechsel innerhalb eines Unternehmens.
Diese Umschichtung der Alttarife in Neutarifwerke steht außerhalb jedes Interesses der Gesellschaft. Im Gegenteil, durch die Mischung der Neutarife mit älteren Versicherungsnehmern, welche naturgemäß eine höhere Kostenintensität aufweisen, wirkt sich nachteilig auf die Schadensquote des neues Tarifwerkes aus und damit auf die zukünftige Beitragsanpassung. In der Folge besteht für die Gesellschaft wieder der dringende Bedarf ein neues Tarifwerk zu kalkulieren.
Das ist der eigentlich Grund für den unglaublichen Tarif-Dschungel der privaten Krankenversicherung.
Nun ist nicht jede Gesellschaft zu verdammen, die neue Tarifwerke
kalkuliert.
Entscheidend für die Seriosität eines Unternehmens ist vielmehr , ob
die älteren Tarifwerke für den Neuzugang noch offen sind und werden
diese auch noch genutzt?
Es gibt sogar noch Unternehmen, die mit fast 40 Jahre alten Tarifwerken am Markt absolut Konkurrenzfähig sind. Mit anderen Worten die Beitragssteigerungen bei diesen Gesellschaften waren am Markt so stark unterdurchschnittlich, dass eine Neukalkulation nicht notwendig war. Diese Unternehmen haben auch kaum Probleme mit älteren Versicherungsnehmern die horrende Beiträge zu zahlen haben.
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